Bronce für Ruth Hotop

Bronce für Ruth Hotop 

Ruth Hotop errudert sich im Juniorinnen Doppelvierer die Bronce-Medaile bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Essen. Bei besten Bedingungen trafen sich die Ruderinnen und Ruderer aus Deutschland, um ihre Meisterinnen und Meister zu finden.

Ruth Hotop hatte im Juniorinnen-Doppelvierer in der Mannschaft aus Ingelheim, Münster, Kiel und WIKING Lüneburg auf dem Schlagplatz im Finale den richtigen Startspurt angesetzt und konnte ihre Mannschaft dicht an den Booten aus Mecklenburg-Vorpommern und Berlin platzieren. Die weiteren Mannschaften hatten bereits ab der Hälfte der Strecke keine Möglichkeit mehr, das Führungstrio einzuholen. Zu schnell waren diese drei Boote, die die Bundestrainerin nach den Ranglistenergebnissen zusammen gestzt hatte. Im Entspurt zeigte sich dann auch, dass im Siegerboot und im Boot auf dem Silbermedaillenrang die komplette Juniorinnen Nationalmannschaft an Bord war, die ihre Erfahrungen aus internationalen Rennen gegenüber dem Boot aus Lüneburg, Kiel, Münster und Ingelheim einsetzen konnten. "Das ist schon etwas genz Besonderes" verriet Ruth Hotop, "am Baldeneysee in Essen auf dem Siegertreppchen stehen zu dürfen und eine Broncemedaille vom Vorsitzenden des Deutschen Ruderverbandes zu bekommen." 

Siegerehrung 

Es war für Ruth Hotop sicherlich auch ein bischen der gerechte Ausgleich für das Halbfinalrennen im Einer. Dort hatte sie über zweidrittel der Strecke geführt, konnte aber den Platz nicht halten und musste sich auf der Ziellinie mit wenigen Hunderstel der Ruderin aus Ratzeburg geschglagen geben. Trotzdem, wer ruth Hotop kennt, weiß, dass die junge Ruderin diese Ergebnisse sportlich wegsteckt. Im kleinen Finale wurde erneut die Chance genutzt. Im packenden Zweikampf mit der Ruderin aus Berlin setzte sie sich an die Spitze des Feldes und hatte im Ziel die Bugspitze vorn.

Auch Marten Krüger war bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im  Leichtgewichts-Doppelzweier mit seinem Partner Konrat Thibaut aus Oldenburg erfolgreich. Auch wenn es von vornherein klar war, dass im Vorlauf gegen den Faforiten aus Hamburg kein Sieg zu erringen war, fuhren sie ein sehr gutes Rennen. Im Hoffnungslauf allerdings fehlten dann 1,8 Sekunden zum Platz zwei, der ein Einzug ins große Finale bedeutet hätte. So starteten sie im kleinen Finale und kämpften Bord an Bord mit dem Boot aus Mölln um den Sieg. Beide Mannschaften ließen den weiteren vier Booten keine Chance, ihnen die Führung zu nehmen. Im Ziel dann Platz zwei und damit Platz acht in der Gesamtwertung, was ein beachtliches Ergebnis in dieser stark besetzten Bootslasse ist.

Im Leichtgewichtsachter ging es in Renngemeinschaft im Niedersachsenteam an den Start.  Leider klappte der Start nicht so gut, so dass das Boot in den Kampf um die Medaillen nicht richtig eingreifen konnte. Mit Platz fünf legete aber ein sehr zufriedener Marten Krüger am Steg an und freute sich, endlich auch einmal auf einer Meisterschaft in einem Achterrennen dabei gewesen zu sein. "Da geht das nämlich richtig ab, da wird richtig schnell gerudert."

Für beide Ruderer des RC WIKING geht damit die Laufbahn im Juniorenrudern zuende. "Vielleicht noch ein Start bei den Landesmeisterschaften und dann mal sehn,  ob ein Wechsel in die U23 Klasse zum Saisonstart so neben dem Abi möglich ist", das ist die Planung von Ruth Hotop. Marten Krüger wird sich auf den Abschluss der Lehre vorbereiten müssen. "Trotzdem schließe ich nicht aus, im nächsten Jahr wieder bei einem Leichtgewichtsrudererprojekt des Landesruderverbandes dabei zu sein."