Gold und Silber für Elisa Patzelt

Elisa Patzelt vom Lüneburger Ruder Club WIKING legte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Hamburg gleich zweimal am Siegersteg an.



Im Vierer ohne Steuerfrau ruderte Elisa Patzelt mit Stina Röbbecke aus Celle, Judith Engelbert und Patricia Schwarzhuber aus Oldenburg ein beeindruckendes Rennen. Vom Start an setzten sich die vier Ruderinnen vom Verfolgerfeld ab. Dabei hatte Elisa nicht nur die Schlagfrequenz vorzugeben, sondern musste auch auf die Spurts der Boote aus Bremen, dem Ruhrgebiet und Süddeutschland sowie aus Potsdam sofort reagieren. Dies gelang perfekt, im Ziel waren es fast zwei Längen Vorsprung zum Zweitplatzierten.
Nur zwei Stunden später startete diese junge Mannschaft, die im Landesruderstützpunkt Oldenburg trainiert wird, im Doppelvierer. Hier gab Steuerfrau Elisa Saks aus Osnabrück die taktischen Anweisungen. Bord an Bord kämpfte Elisa Patzelt mit ihrer Mannschaft gegen die Spurts des Bootes aus Nordrhein Westfalen. Trotz eines hervorragenden Endspurts reichte es im Ziel nur zur Silbermedaille. Abgeschlagen die weiteren vier Boote des Finalrennens.

Bei den Junioren starteten Thore Goralczyk und Hanno von Stern im Doppelvierer mit Steuermann. Mit dabei Leon Knaak aus Hannover, Cornelis Camenbley aus Leer und Steuerfrau Leha Wiebe aus Verden. Die Trainer des Ruder Club WIKING Lüneburg, Larissa Vent und Marten Krüger erhielten vom Landestrainer den Auftrag, dieses Boot für den Start bei der Jugendmeisterschaft vorzubereiten. Nach einem etwas verpatzten Vorlauf bündelten die vier Ruderer alle Kräfte und qualifizierten sich über den Hoffnungslauf für das Finale. Ein bisschen Pech hatten sie bei der Bahnverlosung, die Außenbahn ist in Hamburg stets windanfällig. So hatten Thore Goralczyk und Hanno von Stern tüchtig mit den Wellen im Startbereich zu kämpfen, konnten aber außerordentlich gut mit dem Regattafeld mithalten und belegten im Finale einen sechsten Platz.



Für die beiden Doppelzweiermannschaften hieß es, sich über die Halbfinals für die Finalrennen zu qualifizieren. Im größten Meldefeld mit 19 Booten hatten Jan Spohler (WIKING) und Jakob Zgonc aus Verden Vor- und Hoffnungsläufe zu rudern. Trotz der schlechten Witterung gelang es beiden Ruderern, den Hoffnungslauf für sich zu entscheiden. Lohn der guten rennen war dann der dritte Platz im B-Finallauf. Das gleiche Ergebnis erzielte Lana Rausch mit Partnerin Leah Wiebe aus Verden. Zum Abschluss der Meisterschaft dankte Sportwart Henrik von Schnakenburg allen Ruderinnen und Ruderern des Lüneburger Ruder Club WIKING für die hervorragenden Rennen und den Trainern für die exzellente Vorbereitung auf diese Meisterschaft.