Spannende Rennen bei Jugend trainiert für Olympia

Am 24. Juni 2019 fand auf dem Maschsee in Hannover der Landesentscheid Jugend trainiert für Olympia im Rudern statt.

Daran nahmen teil zwei Mannschaften der Wilhelm- Raabe- Schule und eine des BRG Scharnebeck. Neben zwei Lehrern der Schulen begleiteten Zoe, Thore, Antonia und Claudia die Ruderer. Morgens um 8.00 Uhr starteten alle mit dem Zug nach Hannover. Reinhard hatte netterweise bereits auf dem Weg nach Brandenburg den Hänger nach Hannover gebracht.

Es jährte sich das 50. Jubiläum des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia, so dass in der Mittagspause sogar der Niedersäsische Kultusminister Herr Tonne eine Festansprache hielt.

Zunächst ging bei ordentlicher Hitze der Vierer WK II der WRS mit Maria Frese, Anni und Lion Feuerbacher, Robin Armanious und Stm. Michel Rauscher an den Start. Leider war kein Mixed Vierer ausgeschrieben. So mussten sie als Mixed Vierer im Feld der reinen Jungen Vierer starten. Leider schafften sie es so nicht sich im Vorlauf für das Finale zu qualifizieren.

Für das BRGS gingen Catrin Scherenberger, Jule Bartz, Lena und Stina Dreeßen und Steuermann Hannes Köpcke im Mädchen Vierer WK III an den Start. Nach einem guten Start konnten sich die vier unter Hannes Kommando auf einen 3. Platz vorarbeiten, bis ein Osnabrücker Vierer ihnen diesen streitig machte. Leider überholten die Osnabrücker dann die Scharnebecker, so dass die Mannschaft des BRG als Viertplatzierte ins Ziel kam. Dies konnte der Vierer trotzdem feiern, da mit Jule, Catrin und Stina drei Mädchen im Boot saßen, die zwei Jahre jünger als die Konkurrenz war. Die Mädels konnten wertvolle Erfahrung für die Zukunft sammeln.

Trotz Bänderriss von Justus gingen dann für die WRS Justus Bormann und Michel Rauscher im Doppelzweier an den Start. Mittlerweile hatte die frische Brise zu Sturmböen aufgefrischt. Auf dem Maschsee bildeten sich ordentliche Wellen. Hiermit hatten die beiden Ruderer, die das seichte Ilmenauwasser gewöhnt sind, technisch zu kämpfen. Sie mussten sich knapp dem mit Heimvorteil rudernden Hannoveraner Boot geschlagen geben und konnten einen guten zweiten Platz für ihre Schule errudern.

Im Maschpark wurde noch eine Runde Werwolf mit allen gespielt. Erschöpft und zufrieden fuhr die die ganze Mannschaft nach einem anstrengenden Tag wieder zurück nach Lüneburg. Dabei erhielten die Kinder noch ein großes Lob der Lehrer, die begeistert waren wie alle Ruderer jederzeit mitanpackten und wie souverän selbst 6. Klässler schon einen Bootsanhänger be- und entladen können.

           

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