ICH BIN ...

Marten Krüger aus der Nähe von Lüneburg bekam die Liebe zum Rudersport sozusagen in die Wiege gelegt. Uns erzählte er seine Rudergeschichte.

Marten Krüger war schon als Kind auf dem Regattaplatz. Foto: Krüger
Marten Krüger war schon als Kind auf dem Regattaplatz.
Foto: Krüger

Rudersport: Wie bist Du zum Rudern gekommen?

Marten Krüger: Durch meine Eltern. Schon als kleines Kind lief ich über den Regattaplatz, weil meine Eltern beide rudern. Meine Mutter heute zwar weniger, sie ist aber noch oft dabei. Mein Vater rudert noch sehr viel und ist als Vorsitzender des Landesruderverbandes Niedersachsen aktiv. Die Begeisterung der beiden färbte sozusagen schon sehr früh auf mich ab. Ich eiferte ihnen nach und fing selbst an aktiv zu rudern. Seitdem bedeutet Rudern einfach alles für mich.

Wie häufig ruderst Du?

Ich rudere seit ich denken kann so oft wie möglich. Letztes Jahr habe ich noch versucht, jeden Tag ins Boot zu kommen. das hat sich jetzt aber sehr reduziert. Im Sommer werde ich versuchen, zwei- bis dreimal die Woche im Boot zu sitzen. Regatten werde ich dann aber auch nur zum Teil fahren, wenn überhaupt. Es bleibt einfach zu wenig Zeit. Letzten Monat habe ich sehr intensiv trainiert, weil ich beim Head of the River teilgenommen habe. Das war das erste Mal für mich und ein tolles Erlebnis.

Warum gerade dieser Sport?

Im Boot zu sitzen ist für mich ein Gefühl der Freiheit. Wenn ich rudere, dann fühle ich mich frei. Dann kann man den Alltag einmal Alltag sein lassen und abschalten. Außerdem ist man immer in einer Truppe und kann so auch außerhalb der Schule Freunde finden. Beim Leistungssport ist das Schöne, dass man sich einmal so richtig belasten kann, man muss alles geben. Und das Gefühl, wenn man dann im Ziel ist, die Erleichterung und Bestätigung, die man dann empfindet wenn man sieht, dass sich das viele Training gelohnt hat, das ist toll.